Ich tauche hinab und begegne mir selbst in „Kronzilla“: einem Wesen aus Kronkorken und Alltagsmüll, geboren aus dem, was wir achtlos verlieren. Unter Wasser wird der Abfall zum Körper, bunt schillernd, schön und zugleich bedrohlich, wie ein stiller Vorwurf im Blau.
Jeder Arm erzählt von Konsum, Strömung und Verantwortung, von dem, was bleibt, wenn wir längst wieder aufgetaucht sind.
Als Taucherin sehe ich diese Welten nicht aus der Distanz – ich atme sie, ich berühre sie, und ich forme aus dem Fundstück eine Mahnung.
Kronzilla ist kein Monster, sondern ein Spiegel dessen, was wir nicht sehen wollen.
Kronzilla: zwischen Schönheit und Schuld.








