Ideenfindung: Wie „Kronzilla“ entstand


„Kronzilla“ ist in einem langen, stillen Prozess entstanden, aus einer Idee, die beim Tauchen begann und an Land Form annahm. Ich habe jedes Fundstück gesammelt, gereinigt, sortiert und immer wieder neu zusammengesetzt, bis aus Fragmenten eine Gestalt wurde.

Die Arbeit war kleinteilig, meditativ und enorm zeitaufwendig, ein ständiges Abwägen zwischen künstlerischer Intuition und Geduld. Schicht für Schicht.

So ist Kronzilla gewachsen: langsam, aus dem Gewicht kleiner Dinge und großer Zeit.


Kronzilla – ein stiller Schrei unter Wasser


Ich tauche hinab und begegne mir selbst in „Kronzilla“: einem Wesen aus Kronkorken und Alltagsmüll, geboren aus dem, was wir achtlos verlieren. Unter Wasser wird der Abfall zum Körper, bunt schillernd, schön und zugleich bedrohlich, wie ein stiller Vorwurf im Blau.

Jeder Arm erzählt von Konsum, Strömung und Verantwortung, von dem, was bleibt, wenn wir längst wieder aufgetaucht sind.

Als Taucherin sehe ich diese Welten nicht aus der Distanz – ich atme sie, ich berühre sie, und ich forme aus dem Fundstück eine Mahnung.

Kronzilla ist kein Monster, sondern ein Spiegel dessen, was wir nicht sehen wollen.

Kronzilla: zwischen Schönheit und Schuld.

„Kronzilla“ wurde am 27.11.2025 zur Vernissage der Ausstellung „Just Art – Just Hair“ erstmals enthüllt. Der Moment war geprägt von spürbarer Stille, gefolgt von Neugier und nachdenklichen Gesprächen. Die Kunstinteressierten erkannten im Werk mehr als nur ein Objekt. Sie erkannten die Botschaft für unsere Mutter Erde.


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